274 VH- Vom Einfluß der Wissenschaften
Message geschöpft: ihre beste, auch spätere Dicht-kunst ist daraus erwachsen, ihre Mythologie darnachverkleidet. Die ältesten Proben griechischer Weisheitwaren, wie überall, Gesänge der Vorwelt, Thatenund Sprüche der Väter; auch in spätcrn Zeiten be-dienten ihre Gesetzgeber sich dieses Mittels zur Bil-dung und wurden gleichsam ihrer Vaterstadt Vater;-— kurz, die ersten Keime der Wissenschaft (die wirjetzt schon in sehr verwickelte Zustände verfolgt ha-ben) wurden überall auf gleiche Weise gebauet undfortgepflanzet, nämlich durch Geschlechtsbil-dung, Stammesehre und väterliche Re-gierung. Hier durfte noch kein Gold, kein Zwangkeine Belohnung wecken: die Luft, worinn man leb-te, das ganze Medium der Verfassung, Erziehung,der Begriffe und Zwecke, in denen, für die manlebte — sie weckte den natürlichen Ausdruck, der anihr hieng, das G e sc h l ec h ts l i c d, die Lehre,die Helden- und Liebessüge. Diese warennichts, als der Schall, der aus solchem Zusammen-treffen entstand, der elektrische Funke, der sichtbarwurde.
2^ Vom Einfluß der despotischenRegierung in die Wissenschaf-ten.
Es scheinet, die Natur habe den Zustand väter-licher Regierung nur als Einleitung in's menschlicheLeben, als sanfte Vorbereitung verordnet, den Men-