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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. 273

in solchem Geist der Zeit und der Verfassung wardVirgil sein Führer. Liebte Petrarca seine Laurasein Vaucluse nicht, wie ein ziehender Araber seineSelima und seine schöne Wüste? Pulci, Ariost,Scandian 0 nützten die Reste des Abentheuer - undRittergeistes, schöpften aus Novellen und Sagen,die damals noch im Munde des Volks oder im An-denken der Erinnerung waren: sie lebten im Lande

kleiner Staaten, berühmter Familien, Häuser undPersonen, die einst so viel Zwiste gehabt, so vielAbentheuer und Wunder verübt hatten: der Geist

dieser Verfassung war ihre Muse. Ja, wassäume ich an diesen späten, schwächeren Nachbildernder Stammes-, der Geschlechts-, der Hel-den- und Vätersage? Der erste und größteHeldendichter der Welt, Homer, sang er nicht denGeist seiner Väter und ihrer Verfassung und Stäm-me und Thaten? Homer, hätte er in einem despoti-schen Lande gelebt, wo alles Sultan oder Sclave,wunderbar oder verhüllt ist, hätte er singen können,wie er sang? Jetzt singt ec ein versammeltrs Grie-chenland, eine Aristokratie von Königen und Helden,zu einem gemeinschaftlichen Abentheuer versammlet.Der Ruhm seines Stammes, seiner Helden, ihrerVölker und Geschlechts ist vor ihm, und er zeichnetjeden und jedes frei und kein und unverhüllt, nachdem Maaße, wie es wirken soll: hiernach ist Windund Welle, Roß und Mann, Gott und Göttinn, ge-wählt und geordnet. Sein Ulysses ist ein Äbentheu«rcr zu Schiff, wie sein Agamemnon und Achilles,Hector und Paris zu Lande. Die griechischen Dich-ter vor ihm haben alle aus diesem Quell des N a-lionalruhms, der Gcschlechts-undStam-Herders Werke z.Phil. u. Welch. VII. S i>o§t§ecn-en.