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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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270 VII. Vom Einfluß der Wissenschaften

können, nur nicht Natur; die Naturstücke dieserArt aus dem ersten senden Alter der Welt vollKindercinfalt-und Hirtenunschuld und Jungfrauen-schöne werden die einzigen solcher Act bleiben, bisetwa wieder solche Zeit kommt-

Stebt die väterliche Hütte nicht auf so glücktchem Grunde, der Lebensunterhalt wird ihr schwer,das Elima ist rauh und wüste, sie ist mit Gefah-ren umringt, muß streiten, muß jagen, muß wandern; sofort nehmen ihre Kenntnisse, ihre Gesin-nustgen andern Weg, der Ausdruck derselben be-kommt andere Farbe. Treten viele Geschlechter undStamme zusammen, so wird ein Eha», ein Sul-tan, ein Anführer, der zuerst gemeinschaftlicherVater ist und, wo es nicht Umstände hindern, mitder Zeit ein eigenmächtiger Beherrscher wird. Wirbetrachten ihn jetzt nur im ersten Falle, so langeNoch die Seinen wachend erhalt, daß er nur Va-ter, nur Anführer bleibe. Mithin ist seine Hordeentweder im Kriege oder in Frieden; hiernach undnach dem Zustande, den Gesinnungen, der Verfas-sung und Lebensweise in beiden formen sich auchihre Ideen und Lieder. Die Araber, die ihreWüste zwingt, ein Volk in Stämmen und frei zubleiben, haben Jahrtausende durch ihren Charakter,ihre Sprache, ihre Religion und Dichtkunst erhal-ten. Letztere ist gerade das, was ihre Verfassungwill und ihr zu sepn gebietet: G e s c h l e c h t re-

gt st er, Ruhm des Stammes, Sage derVater, Lehre der Weisheit in Bildern, inRäihscln, im Sprüchwort, Gesang der Tapfer-keit, der Rache, und Stammesfreundschaft, Abcn-