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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. 269

lieber: eine Tempe, ein Arkadien lockt einen

Apollo vom Himmel herunter. Geschwister, die sichlieben, Braut und Bräutigam, die liebend umeinander dienen, schöne Scenen der Natur, schö-nere Scenen des Herzens und der ungekünsteltenEmpfindung, geben Idyllen, Liebes ge-sangc, Unschulderzählungen, Sc Ha-se rpsalmen, eine Mythologie voll Hir-ten weis heit. Uebcrall in der Welt, wo esFlecken und Winkel von so glücklicher Verfassunggibt, sicht man auch die Blumen derselben, oftnahe dem Scepter des ärgsten Despotismus, ge-deihen. Sicilien war von jeher das Land der Idyl-le, was auch in den Städlcn für eine Regierungherrschte: Jrrland bis auf die Zeiten der Erobe-rung das Land der Schäferlieder, das beinah keineandere Denkmahle seiner Vorfahren kannte: derHirt in Spanien, mit Armuth und feiner schönenWüste vergnügt, singet und weiß nichts vom Druckund dem Gewühl der Städte: selbst in der Türkeiund dem heissen Afrika gibts viele solcher schönenFlecke, die, dem Despotismus der Bassen fern,in ihrer Wüste, wie glückliche Inseln im Meerliegen und wo nicht Früchte, so doch Blumen sol-cher Art tragen Blumen, die bei ihnen Natursind, in den Schulen aber und im Nebel derStädte Kunst, oft sehr entwcihete, gemißbrauchteKunst werden. Der Blumenstraus solcher Empfin-dungen und Sprache entfärbt sich und verwelkt, woihn nicht mehr Athcm der Natur anwehct; zuletztschiebt man bunte Papierblumen, wohlgeätzet undwohlgebundcn, an seine Stelle, aber ohne alleKraft und Wirkung. Alles mag die Kunst schaffen