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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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auf die Regierung und umgekehrt. 267

Von utopischen Träumen also hinweg, sehenwir auf die Geschichte der Regierung des menschli-chen Geschlechts, wie sie ist, wie sie styn mußte.Der Mensch wird von Vater und Mutter, also imSchooß der Gesellschaft, unter der mildesten Regie-rung geboren, die ihm seine Schwachbeit nothwen-dig macht und von der er den Keim der Wissen-schaft auf die leichteste, natürlichste Weise ererbtbekommt. Er lernt Sprache von seinen Eltern,und mit der Sprache empfängt er Kenntnisse, Nach-richten , Gesetze, Rechte. Die Begriffe seines Va-ters, die Lehren seiner Mutter gehen in ihn mitder Milch, mit dem Anblick täglicher Gewobnheit,mit Uebungen und Iugendspielcn über: und dakein Ansehen über väterliches Ansehen, keine Weis-heit über Vaterwcisheit, keine Güte über Elterngütegehet, mithin diese kleine Regierung die vollkom-menste ist, die gefunden werden kann; so sind auchdie Eindrücke davon sehr tief in den Herzen derKinder und Kindcskinder, zumal in den Zeiten derUnschuld und frühen Einfalt. Sage der Väterwar immer der Urquell aller Weisheit: ihr Urtheil,

ihre Sprüche waren der höchste Beweis, über dennichts hinausging, wie das alte Buch Hiob intrefflichen Exempeln weiset. Der Vater erbte seinenSchatz von Erfahrung, Naturkenntnissen, Unterricht,Lehre durch Tradition hinunter; dieser ward wieein Heiligthum angenommen, vermehrt oder ver-fälschet. Die ältesten Proben und Keime menschli-cher Wissenschaft sind Worte, bedeutende mächti-ge Sprüche und Sp r üc h wo r l er, sittlicheGebrauche, Weisheit- und Lebensreg eln,meistens auf eine künstliche Weist dem Gcdachtniß