Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
253
Einzelbild herunterladen
 

der eigenen Zukunft.

253

Der Kranke nur blieb weit zurück, und ruht'

Auf Lotosblättern oft, rvomir die SeeBestreuet war, und seufzt vor Gram und Schmerz.

Nach vielem Ruhn, sah er das beßre Land,Den gütgern Himmel, der ihn plötzlich heilt.

Die Vorsicht leitet' ihn beglückt dahin;

Und vielen Spöttern ward die Fluth zum Grab'.

Ihr, die die schwere Hand des Unglücks drückt,

Ihr Redlichen, die ihr, mit Harm erfüllt,

Das Leben oft verwünscht, verzaget nicht,

Und wagt die Reise durch das Leben nur!

Jenseit des Users giebt's ein besser Land;

Gefilde voller Lust erwarten euch.

CH. Eine schöne Fabel auch für meine Mey-nung! Wir wollen aufstehen, mein Freund, undim Gehen müssen Sie mir noch einige Fragen er-lauben. Wie kommt's, daß im Alterthum die wei-sesten und so weit von einander entlegenen Nationenan der Lehre der Seelenwanderung, und zwar ander schlechtesten Lehre des Rückganges der We-sen, daß der Mansch wieder Thier werde, so langegehangen haben?

L h. Sie haben sich selbst schon die Frage be-antwortet, Charikles: es war Kindheit der Weltund ihrer Weisheit über das Menschcnschicksal. Beieinigen, z. B. den Aegyptern, Brammen, vielleichtauch bei Pythagoras selbst, war die Seelenwande-