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der eigenen Zukunft. 248
hinunter. Aber, mein Freund, wir Huben unsmüde gegangen und müde geschwatzt; wie, wennwir uns unter diese angenehmen Bäume nicderließen,und dem Schwan zusähen, der sich dort in derHellen Fläche bespiegelt und auf ihr rudert.
Sie setzten sich und ruheten eine Weile. DasRauschen der Wellen und das Lispeln der Baumebetäubt angenehm die Gedanken — bis endlich Cha-riklcs den Faden des Gesprächs aufnahm.
C h. Sic kamen, Theaqes, durch die Hypo-these , daß das Thier ewig Thier bliebe, um dieSchranken der Natur nicht zu durchbrechen , von derfreieren, seelerhebenden Meynung ab, daß in ihralles Ein Zusammenhang sep, und in der größtenVielfachheit, in einer unzählbaren Ber än-dern n g von Formen das Reich der Seelenund Kräfte unaufhaltsam weiter strebe: sagen Sie
mir, Geliebter, etwas von Ihren Tagestraumenhierüber, wie Sie mir gestern von Ihren Nacht-träumen sagten. Im Anblick dieses schönen Stroms,in der erhabenen Stille dieses Haines, lassen sich,dünkt mich, Phantasien denken, wie unter dem be-stirnten Dache des Himmels. Hier sind wir wenig-stens selbst mit im Eher. —
Th. Und waren wir's dort nicht auch? odersind wir hier nicht auch mitten im Strom einesHimmels, in einem Chor irdischer Sterne? AllesLeben der Natur, alle Arten und Gattungen der be-seelten Schöpfung, was sind sie, als Funken derGottheit, eine Aussaat von verkörperten Sternen,unter denen die beiden Menschengeschlechter, wie