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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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VI. Ahnungen

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CH. Mein Ernst nicht, aber unser FreundHarmodius ließe sich für diese Meynungtobten.

Th. Nun, da stürbe er sebr unschuldig; dennmit unfern Klassifikationen reicht es so gar weitnicht. Sie sind für unsere Sinne, für unsere Kräf-te, nicht aber Musterrollen, nach denen die Naturordnet, Clausuren, die sie sich selbst gesetzt hatte,um jedes Geschöpf fein in ebener Bahn zu erhalten.Ei! wie verlieren sich die Klassen aller Geschöpfein einander! Wie steigen und erhöhen sich die Or-ganisationen aus allen Punkten, auf allen Seiten!Und wie sind sie sich einander wiederum so ähnlich!Gerade, als ob auf unserer ganzen Erde die for-menreiche Mutter nur Einen Typus, Ein Proto-plasma vor sich gehabt hatte, nach dem und zudem sie alles bildete. Wissen Sie, was dies füreine Form ist? Die nämliche, die auch der Menschan sich trägt,

C h. Es ist wahr: auch in dem unvollkom-mensten Thier ist noch einige Aehnlichkcit mit dieserHauptform der Organisationen unverkennbar.

Th. Im Innern ist sie cs noch mehr, alsvon außen. Selbst bei Infekten hat man ein Ana-logon des menschlichen Gliederbaues gefunden; nurfreilich gegen uns betrachtet, eingehüllt, und inscheinbarem Mißverhältnis. Die Glieder, mithinauch die ihnen einwirkenden Kräfte, sind noch un-entwickelt, noch nicht organisirt zu unserer Mengevon Leben. Mich dünkt, in der ganzen Schöpfungscy dieser Fingerzeig der Natur ein Faden der Ari-adne durch's Labyrinth der Lhiergcstalten hinauf und