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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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der eigenen Zukunft. 243

theilen über Züge und Charaktere, sobald wir nukdas stolze Moralische absondern, sind wir alle ziem-lich einig. In der Natur und der Acsopischm Za-bel nennen wir einen Fuchs, Fuchs und nicht Lö-wen. Im menschlichen Leben verwirrt sich das Ur-thcil, wie aus hundert Ursachen so auch daher, weiles wirklich Absicht der Menschenbildung und Men-schenbestimmung ist, den Thiercharakter und dieThiersitten bis zu einem gewissen Grad aus zu-ll v sehen, und Menschen, oder wenn Sie wollen,Engel in der Menschheit aus uns bilden. Daswill nun jeder schon geworden seyn. Der Neid unddie hämische Schadenfreude wollen am andern sogern noch das ganze rohe Thier und keine Spurvom Menschen oder Engel finden. Daher kommc'sdenn, daß man diese Hypothese so mißbraucht, undsie zuletzt verachtet, entweder weil man sie mißver-stehet, oder weil man sie fürchtet. Lhne sic aberwüßte ich nicht, was aus dem zahlreichen Heer derGeschöpfe unter uns, unseren so charakteristischenund fein empfindenden Halbbrüdern im Feld undWalde, werden sollte.

Eh. Werden sollte? Nichts anderes, als wassie sind. Sie wandern in neue Formen ihrerGattung; sie werden feinere Rehe, feinere Vö-gel.

Th. Feinere Tyger, feinere Affen und Wöl-fe; und am jüngsten Tage stehen diese mit auf,uns zu begleiten? Es ist doch nicht Ihr Ernst,mein Freund, sich die innerste Schöpfung, die im-mer forcgehende neue Schöpfung, nach des seligenRitter Linns Klassenbüchern zu denken?

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