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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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der eigenen Zukunft.

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größert er die Seele! Man fühlt in diesen Augen-blicken so ganz die Schönheit und das Nichts derErde; welche Erholung uns Gott auf einem Sternbereitet hat, auf dem uns Mond und Sonne, diebeiden schönen Himmelslickter, abwechselnd durch'sLeben leiten! Und wie niedrig, klein und verschwin-dend der Punkt unseres Erdcnthals fey, gegen dieunermeßliche Pracht und Herrlichkeit aller Sterne,Sonnen und Welten.

Was denken Sie, sagte Theages, anjetzd vonihrem xrinciplo iVlininri, nach welchem Sie sichimmer auf der Erde umhertummeln wollen und andies Staubkorn geheftet sind? Sehen Sie gen Him-mel, Gottes Sternenschrifk, die Urkunde unserer Un-sterblichkeit, die glanzende Eharte unserer weiterenWallfahrt! Wo endet das Weltall? Und warumkommen von dorther vom fernsten Stern zu unsStrahlen hinunter? Warum sind dem Menschen dieBlicke und der flammende Flug unsterblicher Hoff-nungen gegeben? Warum deckt uns Gott, wenn wirTagüber vom Strahl der Sonne ermattet und anunsern Staubklump gefesselt waren, Nachts dieseshohe Gefilde unendlicher ewigen Aussichten auf? Ver-loren stehen wir im Heer der Welten Gottes, imAbgrund seiner Unendlichkeit ringsum verloren!

Und was sollte meinen Geist an dies trageStaubkorn fesseln, sobald mein Leib, diese Hülle,herabsinkt? Alle Gesetze, die mich hier fest halten,gehen offenbar nur meinen Leib an: er ist ausdieser Erde gebildet, und er muß wieder zu dieserErde werden. Gesetze der Bewegung, Druck der At-mosphäre, alles fesselt ihn, Nur ihn hieniedsnl

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