der eigenen Zukunft. 217
strömende Weltall ausgerüstet haben. Es gibt alsowirklich Personen, die zum Leiden, zum Unglückgesetzt sind; denen frühe Eindrücke und Ideen,Bekümmernisse und Krankheiten die Lust am Lebenziemlich gemindert und geraubt haben. Der Trank,den sie trinken sollen, ist ihnen bitter oder trübeund unschmackbaft gemacht: denn cs gibt Uebel,
die für dieses Leben nicht mehr ganz ausgethan wer-den können. Auch diese Personen müssen sich indes-sen begnügen, die Bürde, die ihnen aufgelegt ist,eine von ihnen unabtrennlichc Lebensbürde, mit Fröh-lichkeit, wenigstens mit gelassenem Muthe zu tragen,und auf ein anderes, freieres, besseres Daseyn zuhoffen.
CH. Sehen Sie, wie Sie auf meine Seelen-wanderunq kommen! Wer weiß, was diese Leutein ihrem vorigen Zustande verübten, daß sie jetztdurch die Hand des Schicksals und nicht durch eige-ne Schuld so elend sind? — Aber Sie bereiten sichzum Weggehen —
Th. Es ist spat, und ein andermal wollenwir anfangen, wo wir's ließen, eben wie es beiderSeelenwanderung zu gehen pflegt. Schlafen Siewohl, Charikl es, und träumen vom ursprüngli-chen Reich der Liebe, nicht, daß Sie voraus einmalSejan und Ravaillac gewesen.
CH. Gut, daß ich's sodann nicht mehr binund mein böses Schicksal schon weghabe. SchlafenSie wohl.