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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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VI. Ahnungen

sich dachten? Mich dünkt, wenn geträumt seynmuß, so träumt man lieber den frexesten der Trau-me Denken Sie sich z. E. wie Sie einst mit Ih-ren Geliebten im Lande der Geister so

Klein, wie Lheilchen des Lichts, ungesehn schwar-

meten, .

Wie sie auf einem Orange-BlattSich zum Scherzen sich versammleten,

Im wollüstigen Schooß junger AurikelchenOst die zaudernde Zeit schwatzend beflügelten

Warum müssen Sie sich die Scene so eng machenund die Seele in unserer dürftigen Menschheit gei-stige Almosen oft und mühsam betteln lassen; dasie sie doch wohlfeiler und alle auf einmal habenkann, wenn Sie sie ins Reich der Geister sendenund ihrer körperlichen Klausur ganz entladen. Ha-ben Sie keine Briefe der Verstorbenen andie Lebendigen gelesen?

CH. Viele.

Th- Nun, so wissen Sie, wie frey undzwanglos es im Reich der Geister zugeht. Darumliebt auch die Kindheit Traume der Art sehr, weilsie sich mit ihren Traumen mischen, und dieselbewie durch Urkunden aus einer andern Welt zu be-kräftigen scheinen. Für mich, der ich in Gedichtenso was gelten lasse und es früher gerne las; in denJahren, wo ich jetzt bin, begnüge ich mich, dieTräume der Vorexistenz aufzugeben und meine See-le in ihren jetzigen Banden, in ihrer armen Wirk-lichkeit zu studieren