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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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der eigenen Zukunft.

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mit der Dekoration der ganzen Scene erscheinen, inder es sie dachte, oder die ihm gar ein jugendli-cher Traum anschuf. Die Situation wird die See-le angenehm tauschen, wie jede leichte undideenbringende Aurückerinnerung täuscht: man wirdsie für eine Eingebung anseben, weil sie wirk-lich wie Eingebung aus einer andern Welt, d. i.reich an Bildern und ohne Mühe kommt. Ein ein-ziger Zug des jetzigen Gemghldes bringt sie: eineinziger Klang, der jetzt die Seele berührt, erwecktalle schlafende Töne aus altern Zeiten. Das sindalso Augenblicke der süßesten Schwärmerei, insonder-heit bei schönen, wilden Lustörtern, bei angeneh-men Augenblicken des Umgangs mit Personen, diewir unvermuthet und sanftgctauscht in uns oderuns in ihnen gleichsam aus einer früberen Be-kanntschaft fühlen: Erinnerungen aus dem Para-diese, aber nicht eines schon einmal genossenenMenschenlebens, sondern aus dem Paradiese derJugend, der Kindheit, angenehmer Trau-me, die wir schlafend oder wachend träumten, unddie ja eigentlich das wahre Paradies sind. DiePalingenesie ist also richtig,' nur nicht so wunder-bar, wie Sie mepnten, sondern sehr natürlich.

Eh. Zhre Erklärung ist reizend, aber

Th. Ich meyne, sie könne auch überzeugendwerden, wenn wir auf uns selbst merken. GlaubenSie nicht, daß ein Mensch die höchste Freude, jaeint Art von Entzücken spüre, wenn er einen Traum,den sich die Seele aus ihren liebsten Bildern schuf,nun unerwartet und plötzlich, wenn auch nur stück-

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