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VI. Ahnungen
zu hegen, die wir nicht beweisen können, zu denenwir aus aller Geschichte keine festen. Data haben.Jung oder alt — das Wicderkommcn des menschli-chen Geschlechts müßte merklich geworden, dieEbbe und Fluch der Geister müßte, wenn auch nurmuthmaßend, bemerkt seyn. Ja wenn mit dem Wie-derkommen der menschliche Verstand und der mora-lischfeine Sinn, die innere Thatigkeit und Elasticitatdes Menschen, gar wüchse: Himmel wie vortreffli-che Menschen müßten wir haben, an denen, die schonzehnmal da gewesen wären! Und wo sind dies«?Wo, mein Freund/ sind sie? Die weisern, bessern,starkem Menschen — haben sie in der neuen Zeitoder im Allerthum gelebet? und wie oft sind denndie Homere, Sokrates, Pythagoras, Epa-minon das, Scipionen wieder erschienen? ge-schweige, daß sie von Jahr - zu Jahrhunderten g e-wachsen wären! Immer waren die menschlichenPhönix« selten , und Werdens bleiben. Wir dürfennicht besorgen, daß mit dem Jahr 1800 plötzlichGötter auf der Erde statt der Menschen wandeln wer-den, weil das Kreisrad nun den nassen Leim getrock-net, und die Figuren zur Form gebracht habe. Lassenwir also diese Wahrsagungen an Ort und Stelle, undbegnügen uns Menschen zu seyn , wie unsere V 0 r-fahren gewesen, Einmal gebackene Menschen, nochnicht zum zweytenmal in Jupiters Hüfte genähek. —Oder wissen Sie etwa, lieber Wanderer, ein Geschicht-chen aus Ihre Urwelt, dessen ich mich auch erinnere?so bringen Sie cs vor.
Eh. Sie sollen es haben; nur bitte ich Sieaufrichtig zu seyn, und die Gedanken und Zurücker-innerungen Ihrer Jugend, insonderheit Ihrer ersten
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