Druckschrift 
Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
206
Einzelbild herunterladen
 

2o6

VI. Ahnungen

auf ibn wirken, so ungeheuer mancherlei), kurz dieGlieder seiner Kette so commensurabel und so incvm-mensurabcl sind, wie Sie sich's nur denken wollen.Was kann aus einem Menschen werden! Wer hatnoch je das Ziel gesetzt, wie viel und nicht mehr auseinem derselben «erden könnte? Und aus so vielen?im Strome der immer fortfließenden Welt- undMenschenbildung ? Ware es da nicht ein größeresWunder, wenn lauter Plattköpfe gcbohren würden,als jetzt, da sich noch manchmal gescheute Leute zei-gen ? Wollten Sie denn, daß der elektrische Funkenie rein und hell schlage? daß die reine Menschcn-form nicht unter einem Heer von Larven wenigstenshie und da zum Vorschein komme? Was brau-chen wir Poltergeister und Hevonantg, da ja dieseedlere Form wahre eigenkhümliche Menschenformist, von der wir eben nur durch Abartungen, die sichleider so natürlich erklären lassen, unglücklicher Wei-se abgekommen sind, und uns vielleicht immermehr entfernen? Mit eben so vielem Recht könn-ten Sie sagen, daß Engel sich in solche höhereMenschen verkörpern: oder daß, wenn ihr Genie in-stinktmaßig wirkt, Tbiere mitKunstlrieben in ihnenwicdergebohren würden. Ich sehe nicht, warum wireben die Tobten stöhren, und den Propheten Sa-muel im Schlafrock Hervorbringen müßten, nur da-mit wir ausrusen könnten:Ich sehe Götttb auf.steigen aus der Erde!" Sehen Sie die Mensch-heit menschlich an, und sie wird Ihnen menschlicherscheinen. Betrachten Sie die einzelnen großen Leu-te in ihrer Organisation, nach ihrer Geburt, Erzie-hung. Ort und Stelle: sie werden nicht über's Meerfahren dürfen, um Schatten herbey zu holen.