ltN umlaufen müßte, um das menschliche Ge-schlecht wied er zu gebühren, den Verstand aufzu-wecken und die Tugend zu erneuern ? Wie, wennsolche Revolutionen in der sichtbaren Welt geradedas waren, was der Name sagt, Revolutionenauch in der unsichtbaren, der Geister--Welt, ein Wiederkommen alter edler Geisterund Menschen - Geschlechter?
T h<> Das klingt artig. Lassen Sie uns sehen,was an dem glänzenden Traum sey. Daß großeGeister selten sind, laugne ich nicht; auch das gebeich zu, daß sie das, was sie waren, durch Natur,und nicht durch den imxrobus leGor allein, seynkonnten. Aber zur Seelenwanderung thut dies nichts.Auch unter den Thieren giebt's in jedem Geschlechtgroße Stufen und Unterschiede von Fähigkeiten, dienur diejenigen naher bemerken, die mit einem solchenGeschlecht gleichsam vertraulich leben; sind deshalbdiese Thiere auch gewandert? Hat der gescheutereHund oftmals Hund seyn müssen, um, was ec ist,zu werden? Oder kommt nicht offenbar alles aufglücklichere Organisation, fröhlichere Erzeugung, ed-leren Stamm, gute Umstande des Landes, des Klima,der Geburt, Erziehung und des hundertarmigen Zu-falls an, der sich so schlimm in allen seinen Gelenkenherzahlen und modeln laßt? Nun vergleichen SieThiere und Menschen, ein Hackbret von zwey Saitenmit der Laute, der Orgel! Welche unendliche Ver-schiedenheit muß im Menschengeschlecht herrschen, ebenweil der Umfang seiner Kräfte so groß, seine Bil-dung so zart, seine Fähigkeiten so vielfach, das Kli-ma, in dem er lebt, die Welt von Umstanden, die