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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
Entstehung
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der eigenen Zukunft.

gebührt dein ehrfurchtsvoller Dank. (Sakontala gehtumher, und neigt sich gegen die Bäume.)

Sakoutala

(bei Seite, zu einer ihrer Gespielen.)

Entzückt mich gleich der Gedanke, meinen Gat-ten bald wieder zu sehn, so wollen mich doch alleKräfte verlassen, meine Pryamwada, da ich jetztvon diesem Hain, dem Zufluchtsort meiner Jugend,scheiden soll.

Pryamwada.

Du klagst nicht allein. Sieh, der Hainselbst trauret, nun die Stunde des Abschieds heran-naht. Die Gazelle frißt nicht langer vom gesamm-leten Kußagrase; die Pfauhenne tanzt nicht mehrauf der Wiese; die Pflanzen im Walde lassen ihrebleichen Blatter zur Erde finken; ihre Kraft undihre Schöne sind dahin.

Sakontala.

Ehrwürdiger Vater, erlaube mir diese Madha-wistaude anzusprechcn, deren rothe Blumen LenHain in Glut setzen.

Kanna.

Mein Kind, ich kenne deine Liebe für diesesGewächs.

Sakontala(umfaßt die Pflanze.)

O strahlendste der schlängelnden Pflanzen, em-pfange meine Umarmung. Erwiedere sie mit deinen