der eigenen Zukunft.
gebührt dein ehrfurchtsvoller Dank. (Sakontala gehtumher, und neigt sich gegen die Bäume.)
Sakoutala
(bei Seite, zu einer ihrer Gespielen.)
Entzückt mich gleich der Gedanke, meinen Gat-ten bald wieder zu sehn, so wollen mich doch alleKräfte verlassen, meine Pryamwada, da ich jetztvon diesem Hain, dem Zufluchtsort meiner Jugend,scheiden soll.
Pryamwada.
Du klagst nicht allein. — Sieh, der Hainselbst trauret, nun die Stunde des Abschieds heran-naht. Die Gazelle frißt nicht langer vom gesamm-leten Kußagrase; die Pfauhenne tanzt nicht mehrauf der Wiese; die Pflanzen im Walde lassen ihrebleichen Blatter zur Erde finken; ihre Kraft undihre Schöne sind dahin.
Sakontala.
Ehrwürdiger Vater, erlaube mir diese Madha-wistaude anzusprechcn, deren rothe Blumen LenHain in Glut setzen.
Kanna.
Mein Kind, ich kenne deine Liebe für diesesGewächs.
Sakontala(umfaßt die Pflanze.)
O strahlendste der schlängelnden Pflanzen, em-pfange meine Umarmung. Erwiedere sie mit deinen