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der eigenen Zuku n ft.
und ob er schon war? Er soll's noch diesemGlauben auch nicht wissen dürfen. Niemand weiß,wohin er gehe? und was aus ihm werde? Die Hy-pothese bekennet also selbst, daß sie Wissenschaftzu seyn nicht begehre.
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„Man duldet aber, wo keine Wissenschaft stattfindet, so manche Hypothese " — Man duldet sie,weil sie erläutert, weil sie zu etwas Gewisserem füh-ret. Was erläuterte, wozu führte diese?
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Erläuterte sie etwa das Unglück der Elenden,der Gebrechlichen, der Unterdrückten? Nichts weni-ger. Vielmehr erbittert sie gegen das Schicksal, dasalso rächet und strafet. Sünden der Eltern anKindern, Vergehungen eines vorigen Lebens, dieuns die Anwendung und den Genuß des gegenwär-tigen rauben! Dazu unbewußt rauben, ohnedaß ein vernünftiger bessernder Zweck erreicht werde!— Ueberhaupt ist der Begriff einer rächenden Gott-heit, die da rächt ohne zu bessern, ein Unbegriff,ein häßlicher und verächtlicher Gedanke.
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Und sehen wir nicht, daß eben Personen, wel-che die Vorsehung vernachlässigt, ja gar verwahrlo-set zu haben scheint, oft am glücklichsten gedeihen ?Andere, die sie reich ausstattete, mißrathen?
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Eine Hypothese, also, die uns das Leben zumblinden Kinderspiel oder zur Fallbrücke macht, dieHerders Werke z. Phil, u. Ges. VII. M