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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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VI. Ahnungen

Das munterste Roß, das sein Leben hindurch mitverdeckten Augen den Mühlengang durchkreisen muß/verliert zuletzt, wo nicht ganz seine Besinnung^ sogewiß seine edlere Art.

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Pythagoras, der bcy Errichtung seiner phi-losophischen Gesellschaft die Seelenwanderung ,fwir wissen nicht, mit welchen Modifikationen) alseinen alten acgyp tischen Glauben mit auf-nahm, hatte dabey seine Ursache. Die griechischenFabeln vom Hades und Elysium ketteten die Men-schen an die abgestorbenen Sagen ihrer Urväter ausden sogenannten Heldenzeiten fest an; seinem Planwaren diese-entgegen. Wenn er einen Bund derEdlen und Guten zur Men sehe naufk!a -rung und Menschenglückseligkeit stiftenwollte, so mußte man aus diesem engen Jdccukreisealter Familicnsagen heraus. Der Mensch mußte sichals Mensch betrachten; unter sich das Thier,über sich die Gottheit. Durch diese Hypothese warder von der Furcht des Hades entbunden; er hörteauf, ein Knecht alter Vorurtheile zu seyn, und solltegegen seine Nebenmenschen das werden, was Men-schen gegen Thiere sind, ein Gott; sonst gingeer nach seinem Tode wieder zu den Thieren. Wiemehreres Andere gab Pytbagvras diese Lehre alsG l a u b e n weiter: ein philosophisches System ist,meines Wissens, diese Lehre in Griechenland nieworden.

Wie könnte sie es auch werden, da ihr alleBasis fehlet? Niemand weiß, wer er einst war?

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