VI. Ahnungen
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uns veranlaßt, wider die Vorsehung entweder alsunbillig Verworfene schmerzhaft zu murren, oder siewie verzogene Lieblinge bübisch zu affen und zu miß-brauchen; eine Hypothese, die uns zum Neide, zumStolz, zu Trübsinn, Trägheit und Mißtrauen ver-führt, und uns den klaren Anblick der Dinge, wiesie sind und werden, hinwegnimmt — einesolche Dichtung ist kein glücklicher Traum.
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Warum wollet ihr, daß der Tyger, die Hyäne,der Abscheulichkeiten wegen, die sie (sogenannte Men-schen), an Menschen begehen, erst in einem künf-tigen Leben leiden und ihre Verruchtheit, der keineHölle weit und tief genug ist, durch eine Rachebüßen sollen, die keinem Von ihren Beleidigten undUnterdrückten das mindeste hilft? Euch lhut ecdas Unrecht; bindet Ihr den Tyger und machtihn zum Menschen. So rächet ihr euch auf's edel-ste, und bewirkt selbst eine glückliche Metempsychose.Wie? ihr wolltet euch ruhig die Leber fressen lassen,damit euren Geyer in seinem künftigen Zu-stande das Schicksal röste und brate? Schämteuch einer niedrigen Trägheit, die sich mit kindi-schem Wahn tröstet. Palingenesirt euchselbst an euren leidenden und leidbringenden Thei-len; so darf euch das Schicksal nicht palingenesiren.
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„Allerdings geht die Vorsehung einen unmerk-„lichcn Gang, und dieser Unmerklichkeit wegen„wollen wir an ihrem Fortschritt nicht verzweifeln;„nicht verzweifeln an ihr, selbst wenn ihre Schritte