der eigenen Zukunft. 171.
Volkes! Von ihrem Reh nimmt Sakontala fasteinen zärtlicheren Abschied als von ihren Gespielen * **) )-
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Was diesen Licblingswahn sehr vermehren muß-te, war die Fabel- und M ah r c h e nw ci s h e i tdieser Völker. In der Fabel sprechen am angenehm-sten Thiere; ihre Charaktere, ihre verschiedenenHaushaltungen und Lebensweisen legen sich in ihrglaubwürdig zu Tage; man spricht mit ihnen, manlernt von ihnen. Die alte Fabelweisheit der Hin-dus ist bekannt; indem Hitopades des Wisch-nu-Sarma*) liegt ein reiches Feld vor Augen.Auch den andern roheren Völkern fehlte es an Mahr-chcn nicht, die von dieser Sympathie mit dem ge-stimmten Lhierreich ausgiengen, und zur Seelenwan-derung unmittelbar führten.
sr.
Die Kunst der Zauberer (Schamanen) voll-endete Alles. Wenn sie die entflogene Seele nichtzurückbrinqen konnten, (und auch hierüber gab esMahrchen) so wußten sie sie doch aufzusuchen und injenem Thier in diesem Vogel zu befragen. Derallgemeine Glaube dieser Naturvölker, daß der schnel-le Gedanke wandern und erscheinen könne, daß isTraumen und angestrengten Ekstasen die Seele wirk-
*) S. hierüber und über mehrere Data dieser Ab-handlung die ihr beigefüglen Belege,
**) Herausgegeben von Wihkins» Barh -787.