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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
Entstehung
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VI. Ahnungen18.

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Sie sahen lebendige Wesen um sich, dieihnen so bedeutend schienen, wohl auch so lieb waren,wie die Menschen; Lebendige, deren Jedes in seinerOrganisation einen Chara'kter ausdrückte, wie derMensch in der scinigen; die völlig denselbenLebensgang der Entstehung, des Wachsthumsdurch Nahrung und Beschäftigungen, der Fortpflan-zung und eines allmählichen Ablebens zu durchwan-dern haben, als sie selbst; ja die sie vielleicht in ih-rem freyen Element der Luft, des Wassers, der Wäl-der für glücklicher hielten, als sie sich beymühsamer Arbeit in ihrer oft kummervollen Höhlehalten mochten.' Wie nahe lag ihnen also derWahn :un Tode wirst du jener leichte Vogel, je-ne schwimmende Ente, oder wenn du es zu werdenstark genug bist, jener vvrtreflichc, gefürchtete Bar"Dies war nicht Spekulation, sondern sinnlicherWahn, den ihnen der Umgang mit Thieren, einezwischen ihnen und sich bemerkte Aehnlichkeit, über-haupt aber das Mitgefühl mit denselben, kunst-los eingab.

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Bey allen Völkern, welche die Seclenwanderungglaubten, bemerkt man ausgezeichnet dies Mitge-fühl mit Thieren, ja sogar eine Hochach-tung gegen einige derselben weit über denMenschen hinaus. Wie hoch steht die Kuh, derEichham in der Denkart eines Hindus! dies oderjenes Jagdthier in der Vorstellungsweise eines Jagd-