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VI. Ahnungen
gm Zustand nach ihrem jetzigen; wie konnten sieauch anders? Eine Nomadenfamilie, die in diesemLeben enge zusammenhieng, sich fest an die Namen,Geschlechksregifier und Traditionen ihrer Väter anschloß,auf das Ansehen derselben ihr eigen Glück und ihreErwartungen bauete, mit ihnen endlich gemeinschaft-lich in Eine Gruft gieng, dachte sich den Zustandnachdem Tode als eine Versammlung.derVater. So ward ein Schattenreich unter demGrabe, oder ein Paradies jenseit des Grabes, wieder School und Garten Eden der Hebräer, mitveränderten Umständen auch der Hades und dasElysium der Griechen beweisen.
14.
Einsame Völkcrstämme, wie Oßians Galen,die zwischen nebelreichen Gebirgen im Andenken deskriegerischen Ruhms ihrer Väter und selbst in fort-dauerndem Kriegsgetümmel lebten, setzten ihre Hel-denväter in die Wolken, damit sie auch nach demTode noch die Tapferkeit ihrer Söhne ansehen, undihren eigenen unvergessenen Ruhm in Gesängen hö-ren möchten.
i5.
Kriegerische Völker, die aus fernen Landern ge-kommen waren oder in ferne Länder streiften, hat-ten eine Walhalla ihres alten Vaterlandes, inwelche sich unter ihrem ersten Anführer die im Streitfallenden Krieger fortdauernd versammeln und alleErgötzungen finden, die sie hier im Leben geliebthakten. Ihre Uebungen und Kämpfe setzen sie dortbeseliget fort.