VI. Ahnungen
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seiner Freunde schildert, auch nach ihrem Tode demUcberbleibenden leicht ein so einfaches, ihn nah an-grenzendes Reich der Geister gewahren. Der Leiblag unter vier grauen Steinen: der Lebcnsruhm
des Hingegangenen schwebte auf der Harfe der Weh-mut!), und wohnte tief im Herzen der Nachgelas-senen. Der Seele blieb nichts, als, da man sieselbst als Hauch dachte, die Region des Hauchs derWinde, wo sie im Andenken an ihre verlebte Tha-ten den Thaten ihrer nachgelassenen, allmählig auchemporsteigenden Nachkommenschaft zusah. Hier lie-gen sie, sagt der alte Annir,
Hier ruh'n im Dunkel die Kinder meiner Jugend,Der Stein ist Ruro's Gruft:
Der Baum schallt über Argon'ß Grabe.
Hört ihr meine Stimme, meine Söhne,
In eurem engen Hause?
Oder sprecht ihr in diesem rauschenden Laube,
Wenn der Wind der Wüste sich erhebt?
Ein aufsteigender Nebel scheint gleichsam ein auf-steigender Helden - und Riescngcist, und die man-cherlei Gestalten der schwarzen, goldgerandeten,vom Winde hie und dahin getriebenen Wolke, konnten dem Auge der Phantasie bald den Anblickverschaffen, den sie zu finden geneigt war. —Wir kommen zum eigentlichen Lande der Seelen,
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