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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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der eigenen Zukunft.

diesen hie und da, insonderheit vorm Unglück unddem Tode, in Traumen erscheinen, und sich auchin ihrem Nebel an des abgeschiedenen Ullins lufti-ger Harfe nach dje Stunden kürzen. Zwar wirdin den Werken der kaledoninischen Barden auch aneine Insel des Friedens Flathinnis gedacht, wodie Sonne schläft, und die tapfersten Helden naheund mit ihr in Spielen sich ergötzen, indeß dieschlechter» Menschen an die Enden derselben verbanntseyn. In Oßians Gedichten aber erinnere ich michkeiner Spur dieses Elysiums seiner abgeschiedenenVater, ob es gleich natürlich scheint, zu denken,daß, wo der schöne Jüngling des Himmels, dieSonne, seine Ruhestätte und sein Land hat, cr'sauch mit den Edlen und Guten theile. Uns,in unserer christlich-deutschen Denkart, ist vielleichtnichts fremder, als die luftige Halle Fingals; setzetman sich aber in die Einsamkeit weniger, von derNatur abgeschlossener, sich einander treuer und rüsti-ger Stämme, so kann man sich den Glauben die-ser Dichtung leicht erklären. In der Einsamkeitwird die Seele gleichsam horchender: ein Gemüthvoll zarter Leidenschaft, das nur wenig Ideen hat,und an diesen desto fester hanget, kann also balddahin kommen, die Gestalt seines Geliebten imSchatten, im Nebel, in der Wolke zu sehen, undseine Stimme im vorbeigehenden Lüftchen zu hören.Da nun die Naturscenen des Landes, das dieseGeschlechter bewohnten, so abwechselnd, sonderbarund kühn sind, daß die kälteste Einbildungskraftneuerer purs ^uts gelehrter Reisenden selbst, durchsic hie und da erwärmt wurde: so konnten Sittenund Neigungen, wie die sind, die Oßian im Leben

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