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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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vr. Ahnungen

Brücke warte» bis sein Feind kommt > und sichmit ihm versöhnen, oder Mittel der Erstattung su-chen, eh er hinüber könnte. Die geglaubte Dichtungscheint bei den Morgenländern nicht ohne moralischenNutzen gewesen zu seyn, da sie, so wie auch die Dich-tung von der großen Waage des Weltgerichts, vor-züglich auf Friedfertigkeit, Billigkeit, Wiedererstattungdrang die nothwendigstcn Tugenden zum geselli-gen Leben der Menschen, Als Muhammcd sterbenwollte, ließ er Alle zusammen rufen und fragte: objemand sich über ihn zu beschweren habe? Es fandsich Einer, und ihm geschah Erstattung.

Das muhammedanische Paradies endlich ist sobekannt, daß es unnütz wäre , seine Schilderung zuwiederholen. Ein Tropfen Wassers aus dem Para-diese erweckt die Tobten ; das Eintauchen in den Flußdes Lebens nimmt alle Flecken weg und wäscht wei-ßer als Perlen. Der Baum der Glückseligkeit schat-tet über einem dauernden Freudenmahl, und gicbtJedem Früchte nach der Lust seines Herzens. DieMädchen des Paradieses mit großen schwarzen Augenerscheinen bekanntermaßen oft der Einbildung derStreiter für Muhammed in den ersten Zeiten desEifers der neuen Religion. Sie winkten ihnen hin-über, trockneten ihre Wunden und kühlten ihreStirn kurz, sie waren mir an dem HeldcmnukhUrsach, der in jenen Zeiten so viel Länder erobert hat:weil jeder, der für den Einen Gott und für seinenPropheten Muhammed stritt, gerad ins Paradies zugehen gewiß war. Die Dichter nutzten diesePhantasie auf andere Weise, und kleideten ihre

Freude