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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
Entstehung
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145
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der eigenen Zukunft. 146

Freude und Liebe in Bilder des Paradieses. Fastkein Liebesgedicht der Morgenländer, insonderheitder Perser, giebt es, wo die Geliebte nicht baldeine Quelle des Lebens, bald eine Rose und Er-presse im heiligen Garten wird, voll ewigblühenderReize, voll unverwelklicher Schönheit. Die Mora-listen endlich zogen daraus treffleche Sprüche, z. B.das Gebet führe auf den Weg zum Paradiese:Fasten und Mäßigkeit offne die Pforte, die Gut-mütigkeit führe hinein." .Offenbar isi's, daßdas Clima der Morgenlander, ihr Hang zur Ruheund sinnlichen Liebe, ihr Gefallen an Schatten,Quellen und schönen Gegenden, vielleicht auch ihreOpiumtraume dazu beigctragen, mehrere dergleichenaus der Tradition benachbarter Völker empfangeneIdeen vom Paradiese so zu bilden und zu gebrau-chen.

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II- Selten.

Von den Arabern gehen wir, des ContrastSwegen, zu den Celten. Jene setzten das Reichder Verstorbenen in den frühesten Zeiten unter dieErde; diese in die Wolken, und haben es, z. B.in Oßians Gedichten, schön ausgebildct. Probenmögen auch hier reden, und uns das Todtcnreichder Galen in den lustigen Wolken des Himmelsselbst zeigen. Oßians Sterbelied, womit er sich zuHerders Werke z. Phil. u. Gesch. VII, K