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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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der eigenen Zukunft.

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und ein kühler Wind aus dem Paradiese kommt täg-lich seine Asche zu kühlen. Bestehet ec übel, soleidet er die Schmerzen des Grabes. Mit eisernemStabe werden ihm die Glieder zerschlagen, und seineSünden, in Gestalt der Würme, nagen sei-nen Leichnam. Nach einer andern Traditionbleibt die Seele des Menschen eine Zeitlang amGrabe schweben, mit der Freiheit hinzuqchen, wo-hin es ihr gefällt. (Ohne Zweifel war dies die alteMeynung, die Muhammed vorfand und aufnahm.Jene grauscce Vorstellung war Rabbinisch. Ersoll die Seelen der Vorfahren fleißig bei den Grä-bern gegrüßt haben, denn der alte Gebrauch, dieGräber der Anverwandten zu besuchen, ließ sichnicht gern stören). Oder sie gingen in eine ArtMittlern Zustandes und kosteten, wenn sie gut gewe-sen, zuerst als schöne grüne Vögel von den Früch-ten des Paradieses; da hingegen die Seelen derBösen in eine Grube geworfen wurden. Nur we-nige Heilige und Gerechte steigen sogleich ins Para-dies, wo Muhammed sie, auf seiner berühmtenNachweise in den Himmel, zur Rechten und Linkender Seele Adams sähe.

Nach der Auferstehung und dem Gericht hattendie Araber, wie andere Völker, die Brücke al Siratzu durchgehen, auf der man ins Paradies gelangte.Sie ist fein wie ein Haar, und schärfer als dieSchneide des Schwerdtes; unter ihr und auf bei-den Seiten ist Abgrund. Die Frommen gehen leichtwie die Luft hinüber: die Bösen stürzen hinunter;und wer sich z. E. eines unversöhnten Feindes, einesnicht erstatteten Unrechts bewußt ist, muß an der