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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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VI. Ahnungen

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Da die Araber die Araber als Wohnungen ih-rer Freunde und Vorfahren betrachteten, ehrten siesolche sehr, wasserten, kühlten und bepflastert sie mitBaumen. Ihr Glaube war, daß sich auch die Ascheder Tobten an dieser Kühlung labe; daher in ihrenGedichten cs ein oft wiederkommender Wunsch ist,daß Ä.orgenwolkcn sie mit reichlichem Regen bethau-en mögen:

Kommt, besuchet den Mann, und sprecht zu seinem

Grabe:

Morgenwolken thauen auf dich, mir Regen auf Regen !

Höre, du Grab des Maan, du erste Grube der Erde,

Des Freigebigen Bert, der Meer und Lander beglückte,

Höre, du Grab des Maan, die Milde schließest du in

dich

Lobt denn lebte sie, du schlössest, Grube, sie nicht

ein,

Die weitherzige Brust, die keinem Freunde sich zu-schloß.

Doch sie lebet, sie lebt im Ruhm dankbarer Genossen,

Wie der wässernde Strom reichblühende Auen zurück-läßt.

Wie sie hier das Grab ansprechen, reden sieoft den Tobten selbst an, und glauben, seine dumpfemurmelnde Stimme, die sie das Echo der Grä-ber nannten, zu hören. Diese Stimme der Gräberwar eine gemeine Meynung, und die Dichter habensich ihrer vielfach bedienet. So spricht z. E. der Ge-liebte zu seiner Geliebten:

Wenn im Grabe wir liegen, und nun sich unsere

Stimmen

Dumpf begegnen, wie sich Schatte mit Schatte be-spricht ,