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der eigenen Zukunft. 141
Laila, bin ich auch Staub; mein Siaub wird wal-len und hupfend
Echo werden dem Laut, der deine Stimme mir bringt»
In einer andern Elegie auf den Tod einesFreundes, spricht dieser seinen verlassenen Gehülftttaus seinem Grabe Muth zu.
Elegie auf Said.
Euch beneid' ich anjetzt, des Staubes stille Bewohner,
Glückliche Lobten! es wohnt Said nun unter euch
auch!
Mir entrissen, und jetzt! da unter Mengen der Feinde
Said allein mir half, Said sta r Aller mir war.
Wehrlos steh ich, wie dem die Spitze des Schwerdtes
geraubt ist,
Und ein gieriger Dolch rächend die Seite durch-stoßt. —
Wir besuchten den Sterbenden; ach! mit Speise des
Schmerzes,
Mit durchsauertem Gram sättigte sterbend er uns.
Stumm verließen wir ihn; die Saar des heißen Ver-langens
Streut' er in unsere Brust: wassert, 0 Lhränen,
die Saal!
Lasset sein Erb' uns theilen — ein reiches Erbe des
Freundes!
Seinen herrlichen Ruhm, Freunde, den ließ er uns
nach.
Aus der Stille der Erlist spricht er, ein mächtiger
Redner!
Jetzt, im Staube verstummt, spricht er am laute-sten uns.