für die Menschheit.
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6. Daß also niemand aus dem Er-grauen Europa's den Verfall und Todunseres ganzen Geschlechts augurice«Was schadete es diesem, wenn ein ausgeartetcr Thcilvon ihm untergienge? wenn einige verdorret« Zwei-ge und Blatter des saftreichen Baumes abfielen?Andere treten.in der verdorreten Stelle und blühenfrischer empor. Warum sollte der westliche Winkelunseres Nord-Hemisphärs die Cultur allein besitzen?und besitzet er sie allein?
7.. Die größesten Revolutionen desMenschengeschlechts hingen bishervon Erfindungen, oder von Revolutio-nen der Erde ab; wer kennet diese in der un-absehlichen Folge der Zeiten? Climate können sichändern; aus mehreren Ursachen kann manches be-wohnte Land unbewohnbar, manche Eolonie zumMutterlande werden. Wenige neue Erfindungen kön-nen viele altere aufheben; und da überhaupt diehöchste Anstrengung, (unläugbar der Charakter fastaller europäischen Staatskunst) nothwendig Nachlassenoder überstürzen muß; wer vermag die Folgen hie-von zu berechnen? Wahrscheinlich ist unsere Erdeein organisches Wesen; wir kriechen auf dieser Po,meranze wie kleine, kaum merkbare Insekten umher,quälen einander und bauen uns hie und. da an.Wenn der Himmel fällt, sagt das Sprichwort, wobleiben die Sperlinge? Wenn hier oder dort diePomeranze modert, tritt vielleicht eine andere Gene-ration auf; ohne daß deßhalb die erste ebenam intellektuellen Theil ihres Systems , amVerstände, unrergeganqen wäre. Was sic eherhinrichten konnte, war Ausschweifung, Laster, Miß-