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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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verständigen Greise mit dem was es hat und kann,willig dienen *).

5. Und wäre diese Zeit undenkbar? Mich dünkt,sie müsse selbst auf dem Wege der Nothund des Ealculs erscheinen. Selbstunsere Ausschweifungen und Lastertha-len müssen sie fördern. In Verhältnissendes Menschengeschlechts müßte keine Regel, in seinerNatur keine Natur herrschen, wenn nicht durchinnere Gesetze dieses Geschlechts selbstund den Antagonismus seiner Kräftediese Periode herbeigebracht würde. Gewisse Fie-ber und Thorheiten der Menschheit müssen mitFortrückung der Jahrhunderte und Lebensalter ab-brausen. Europa muß ersehen was es verschuldet,gutmachen was cs verbrochen hat; nicht aus Be-lieben, sondern nach der Natur der Dinge selbst:denn übel wäre es mit der Vernunft bestellt, wennsie nicht allenthalben Vernunft, und das Allgemein-gute nicht auch das Allgemeinnützlichste wäre. DieMagnetnadel unserer Bestrebungen sucht diesen Pol;nach allen Irren und Schwankungen wird und mußsie ihn finden.

*) Unter vielen andern erinnere ich hier abermalsan leVaillants neuere Reise. Der Unicr-schied, den er zwischen Nationen, die von Euro-päern verderbt sind oder mißhandelt werden undzwischen aulonomischen Völkern bemerkt, ist schnei-dend. Seine Grundsätze, wie mit diesen umzuge-hen sey, sind auf der ganzen Erde anwendbar.