1Z4 V. Blicke in die Zukunft -c.
brauch ibres Verstandes. Gewiß sind die Periode»der Natur in Ansehung aller Geschlechter auf ein-ander calculiret, daß. wenn die Erde Menschen nichtmehr wärmen und nähren kann, Menschen ihre Be-stimmung auf ihr auch erfüllt haben werden. DieBlüthe welket, so bald sie ausgeblühet hat; sielasset aber auch Frucht nach. Wäre also die höchsteAcußerung intellektueller Kraft unsere Bestimmungso forderte eben diese von uns. dem künftigen, unsunbekannten Aeon einen guten Samen nachzulassen,damit wir nicht als weichliche Mörder sterben.
Monbvddo sieht unsere Erde als eine Erzie-hungsanstalt an, aus der unsere Seelen gerettet wer-den. Der einzelne Mensch kann und darf sie nichtanders ansehen: denn er kommt und geht vorüber.
Auf der Stelle, auf welcher er ohne sein Wollenerscheinet, muß er sich helfen. so gut er kann, unddas System seiner elementar- und vegetativen,seiner animalischen und intellektuellen Kräfte ord-nen lernen. Allmählich sterben sic ihm ab, bis derausgebildete Geist verflieget. — Auch hier ist M o n-boddo'S System confcquent, das ich. unvollendetwie es ist, mancher andern kaufmännisch-politischen Geschichte der Menschheit vorziehe.Zu einer Geschichte unseres Geschlechts gehören kauf-männisch - politische Eonsiderationcn nur als einBruchstück; ihr Geist ist sensus ftumannsris,Sinn und Mitgefühl für die gesammte Menschheit.