für die Menschheit. ?3r
nen sie diesen Vorzug nicht anders alsdurch Verstand und Güte, (beide sind imGrunde nur Eins) beweisen. Handeln sie impo-tent, in wütbenden Leidenschaften, aus kaltem Geiz,in niedrig-verMcsseneM Stolze; so sind sie die Thic-re, die L ämvnen gegen ibre Mitmenschen. Undwer leistet den Europäern Bürgschaft, daß es ihnennicht an mehreren Enden der Erde, wie in Abpfft-nien, China, Javan ergehen könne und ergehenwerde? Je mehr ihre Kräfte und Staaten in Eu-ropa altern, je mehr unglückliche Europäer einst die-sen Welttheil verlassen, um dort und hier mit denUnterdrückten gemeinschaftliche Sache zu machen; sokönnen intellektuelle und animalische Kräfte sich ineiner Weise verbinden, die wir jetzt kaum vermu-then. Wer siehet in die vielleicht schon gepflanzteSaal der Zukunft? Culkivirte Staaten können ent-stehen , wo wir sie kaum möglich glauben; rulnvir-te Staaten können verdorren, die wir für unsterb?lich hielten.
4 . Sollte in Europa auf Wegen, die wir zu.bestimmen nicht vermögen, die Vernunft einmal soviel Werth gewinnen, daß sie sich Mit Menschengütevereinigtet welch eine schone Jahreszeitfür die Glieder der Gesellschaft unse-res ganzen Geschlechts! Alle Nationenwürden daran Theil nehmen und sich dieses Herb-stes der Besonnenheit freuen. Sobald imHandel und Wandel das Gesetz der Billigkeit allent-halben auf Erden herrschet, sind alle Nationen Brü-der > der jüngere wird dem älteren, das Kind dem
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