für die Menschheit. 12S
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Desgleichen ist der wahre Verstand immer auchmit Billigkeit und Güte verbunden; sieführet auf ihn, er führet auf sie; Verstand undGüte sind die beiden Pole, um deren Achse sichdie Kugel der Humanität beweget.
24.
Wo sie einander entgegengesetzt scheinen, daist's mit einem oder dem ander» nicht richtig; ebendiese Divergenz aber macht Fehler sichtbar,und bringt den Calcul des Interesse unseres Ge-schlechts immer mehr zur Richtigkeit und Bestimmt-heit. Jeder feinere Fehler gibt eine neue, höhe-re Regel der reinem allumfassendenGüte und Wahrheit.
25 .
Alle Laster und Fehler unseres Geschlechts müs»-sen also dem Ganzen endlich zum Bestengereichen. Alles Elend, das aus Vorurtheilen,Trägheit und Unwissenheit entspringt, kann denMenschen seine Sphäre nur mehr kennen lehren;alle Ausschweifungen rechts und links stoßen ihn amEnde auf seinen Mittelpunkt zurück.
26.
Je unwilliger, hartnäckiger, träger das Men-schengeschlecht ist, desto mehr thut es sich selbstSchaden; diesen Schaden muß es tragen, büßenund entgelten; desto später kommt's zum Ziele.