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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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V. Blicke in ^ Ie Zuk unft,

ihren Wogen daher; den Krankheiten und demverheerenden Tode selbst sucht und weiß er zu steu-ren. Zu seinen besten Gütern ist der Menschdurch Unfälle gelangt, und tausend Entdeckungenwaren ihm verborgen geblieben, Kälte sie die Nothnicht erfunden. Sie ist das Gewicht an der Uhr,das alle Räder derselben treibet.

20 .

Ein Gleiches ist's mit den Stürmen in unse-rer Brust, den Leidenschaften der Men-schen. Die Natur hat die Eharaktere unseresGeschlechts so verschieden gemacht, als diese irgendnur seyn konnten: denn alles Innere soll in derMenschheit herausgckehrt, alle ihre Kräfte sollenentwickelt werden.

21 .

Wie cs unter den Thieren zerstörende underhaltende. Gattungen gibt; so unter denMenschen. Nur unter jenen und diesen sind diezerstörenden Leidenschaften die wenigern; sie kön-nen und müssen von den erhaltenden Neigungen un-serer Natur eingeschränkt und bezwungen, zwar nichtausgetilgt, aber unter eine Regel gebracht werden.

22 .

Diese Regel ist Vernunft, bei HandlungenBilligkeit und Güte. Eine vernunftlose,blinde Macht ist zuketzt immer eine ohnmächtigeMacht; entweder zerstört sie sich selbst, oder mußam Ende dem Verstände dienen.