i,6 V. Blicke in die Zukunft,
manität, Menschheit. Wäre die Frage: vHder Mensch mehr als Mensch, ein Ueber-, ein Au-ßermensch werden könne und solle? so wäre jedeZeile zu viel, die man deshalb schriebe. Nun aber,da nur von den Gesetzen seiner Natur, vomunauslöschlichen Charakter seiner Artund Gattung die Rede ist: so erlauben Sie,daß ich sogar einige Paragraphen schreibe.
Ueber den Charakter der Menschheit.'
i.
Vollkommenheit einer Sache kann nichtsseyn, als daß das Ding sey, was es seyn soll undkann.
2 .
Vollkommenheit eines einzelnen Menschenist also, daß er im Continuum seiner Existenz Erselbst sey und werde. Daß er die Kräfte brauche,die die Natur ihm als Stammgut gegeben hat;daß er damit für sich und ander« wuchere.
3 .
Erhaltung, Leben und Gesundheitist der Grund dieser Kräfte; was diesen Grundschwächet oder wegnimmt, was Menschen hinopfertoder verstümmelt; es habe Namen, wie es wolle,ist unmenschlich.