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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
114
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ii4 Blicke in die Zukunft

den Händen des Böscwichts sind vermehrte Mittel,vermehrte Ucbel."

,,Also veränderte sich die Frage dahin:wirddas menschliche Geschlecht (nicht cultivirter, sondern)moralisch-besser? Besser in Neigungen? in Grund-sätzen? in Anwendung dieser Grundsätze zu Ord-nung der Neigungen? zu Bezwingung der Leiden-schaften? zu mehrerer und schwererer Tuqendübung?Getraueten Sie sich dieses zu behaupten?"

Und woher behaupteten Sie's? aus der Na-tur der Sache? aus dem Wesen der Menschheit?aus der Geschichte und Erfahrung?"

Ziehen Sie die Zusammcnordnung der Men-schen auf unserm Erdball klimatisch, local, politisch,und wie Sie ferner wollen, in Erwägung; bemer-ken Sie den Wechsel der Dinge in Reichen, inStaaten, in Familien, in Standen: allenthalbenwerden Sie zwar Macht, Reichthum, Trieb, Lei-denschaft, blinde Neigung herrschend finden; aberauch erleuchtete Vernunft, Weisheit, Güte? undzwar nach dem Fortgange der Zeiten mit wachsen-dem Lichte?"

Chronologisch und genealogisch hängt freilichdas Menschengeschlecht zusammen, oder rücketfort; aber auch dynamisch? rationell? moralisch?"

Und verlöre unser Geschlecht dabei, wenn esnicht fortrückte? Der einzelne Mensch nicht: denner lebt auf seiner Stelle und kommt nicht wieder.Das Ganze auch nicht; dies lebt nur in einzelnenTheilen. Die wachsende Vollkommenheit des Gan-zen wäre ein Ideal, das keinem zu gut kommt,