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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
113
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für die Menschheit.

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Wäre die ganze Idee einer fortgehcnden, oderfortschreitenden Vervollkommnung des Menschenge-schlechts nicht ein bloßer Traum?" Prometheuswußte seinen armen Kranken kein anderes Heilmittelzu geben, als die tauschende, blinde Hoffnung.

Welche andre Gattung der Geschöpfe laßt sichvervollkommnen? Und für wen? für sich oder fürandere? Welchen Beruf also, welche Sicherheitdarüber hatte der einzige Mensch für sich?"

Und wo steht fein Ziel der Vollkommenheit?Die Linie dahin , ist sie eine Asymptote ? eine Ellipse?eine Cykloide? oder welch eine andre Curve?"

Das menschliche Geschlecht besteht nur in ein-zelnen Menschen. Werden wir vollkommner geboh-ren, als unsere Vorfahren? vollkommner erzogen?Und wenn dies auch wäre; der einzelne Menschwachst, culminirt und geht rückwärts. Ein anderertritt an feine Stelle, wachst, culminirt und gehtrückwärts. Er nimmt, was er etwa erworben hatte,in's Grab; der andere hat neue Mühe im Er-werben , und eben den Ausgang."

WaS heißt Vervollkommnung? Heißt's Ver-mehrung der Kräfte? Diese bleiben in dem denMenschen bestimmten Waas und Kreise. DerMensch, so oft man ihn auch einen Gott, oder ei-nen Engel nenncte, kann nie ein Gott oder einEngel werden."

Oder wäre Vervollkommnung eine Vermeh-rung von Werkzeugen und Mitteln zum Gebrauchmenschlicher Kräfte? So kommt es immer dochdarauf an, ob sie gut gebraucht werden: denn inHerders Werke z. Phil, u, Ges. VIl, H ^o§t5ceni'cn.