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, für die Menschheit.
mischen wir im Traum die Dinge unter einander)?mit physisch-moralischen Geist von der unmittelbar-sten Gegenwart der Dinge auf ihre Folgen zu schlie-fen; oder vielmehr nicht zu schließen, weil in derwachenden Erscheinung Gegenwart und Zukunft nurEins war. Es war die Blume in voller Gestalt»es war der Baum mit allen seinen Früchten Ach,sprach ich zu mir selbst, Ephemeren, die wir glau-ben, mir uns gehe Himmel und Erde unter! Blinde,die so selten gewahr werden, woran sie selbst arbei-ten, und was sich vor ihnen entwickelt. Die Ge-genwart ist schwanger von der Zukunft; das Schick-sal der Nachwelt ist in unserer Hand, wir badenden Faden geerbt, wir weben ihn, und spinnen ihnweiter.
Wollen Sie, Meine Freunde, etwas aus die-sem meinem wachenden Traume wissen? Hier sindeinige Züge, von denen ich Ihnen künftig genaueRechenschaft zu geben hoffe: denn, wie Sie wissen,Träume werden nur aus Erfahrungen, und dasGrundgewebe dieser Hoffnungen sind sehr überdachteGedanken.
Ich stellte Mir den Zustand der künftigen Lit-teratut aus dem Zusammenhänge der jetzigen undder vergangenen vor; ich sah die Morgenrothe einesschönen werdenden Tages. Was ersindsame, fleißi-ge Geister unserer Zeit und der Vorzeit Nützlichesversuchten, begannen, thakcn, sah ich von der Nach-welt gebraucht und übertroffen. Sie berichtigte Er-findungen, auf Anlagen baucte sie; sie schuf sichgleichsam neue Organe; die ganze Ansicht der Din-ge war verändert.