zoo IV. Vvn der menschlichen
Pauw's Bemerkungen von beiden Indien aus ist ge-schrieben worden). Es ist ein schöner Platz in derGeschichte, gerade auf ein Zeitalter zu treffen, dadie Sprache einer Nation zu dem Grade der Bil-dung gekommen ist, in welchem sie wahrscheinlichfortdauert; in diesem Garten blühen sodann unsterb-liche Mcnschengedanken. Aber auch ohne diesen Vor-theil theilen sich achte Erfindungen, Geistesformenvon der schönsten Art, wahre Erläuterungen undFörderungen der Wissenschaft auf mancherlei Wegenmit; wie mit dem Blumcnstabe entfernter Zonen,fahrt Zephyr mit Gedanken der Menschen weit um-her, daß man oft, wo man sie am wenigsten such-te, ihre Blüthen und Früchte findet. Und dann,ist's nicht schon Würde und Werth genug,, auchnur auf seine eigene Nation in einigen Geschlech-tern fortzuwirkcn? Vielleicht durch die dreißigsteund hundertste Hand gehen die Früchte deiner Be-mühungen aus einer veralteten in eine neuere oder-fremde Mundart über. Dein Name ist langst ver-gessen; dein Eigenrhumsrecht war vielleicht schonmit dem ersten Vierteljahre dahin, indem behende,rüstige Sprecher cS sogleich zu dem ihrigen machten;aber was ist Eigcnthumscecht und Name bei einemGut, das der Menschheit zugehört? Je reiner dudenkest, desto mehr wirst du dich selbst des Unrechtsder Vergessenheit freuen, und dich in ihm geehrtfinden.
Die Schrift und die Buchdruckerei ge-hören zum Fortpflanzungsmittel der Sprache; dieVorsehung hat durch sic bereits Wunderdinge ge-wirkt, und wird mit beschleunigter Kraft in den