Unsterblichkeit.
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kannt wird: durch sie erben sich die Schätze derVorwelt auf spate Geschlechter hinab; durch sie sinddie Wirkungen der Seele des Stammvaters einerNation noch mit dem letzten seiner Nachkommenverbunden. Durch eine gemeinschaftliche Sprachenehmen mehr oder minder alle Glieder eines Volksan einander Antheil, Zeiten gießen ihren Geist aufZeiten, Völker auf Völker in immer neuen Mi-schungen hinab , und fowohl durch Vermehrung alsVerwandlung der Sprachen strebet düs Menschenge-schlecht weiter. Freilich ist die Zeit längst vorüber,da alle Welt nur Eine Zunge und Sprache war,mithin sich Alles Allem mittheilen konnte im Reicheder Menschen; sie wird auch nie wiederkommen aufErden. Indessen sind fowohl durch herrschendeals durch gelehrte Sprachen bereits so vieleVölker mit einander verknüpfet, auch haben verschie-dene Sprachen sich einander selbst so stark mitge-theilt und an einander gebildet, daß auch hier eingroßer Fortgang dev Dinge unverkennbar bleibet.Schwerlich werden die'griechische, römische und fran-zösische Sprache als allgemeine Mittel der Bildung;e ausgerottet und verdränget werden; die englischeSprache eifert ihnen nach, und die deutsche wird sicheinst an sie fügen.
Es ist ein hoher Platz in der Geschichte derMenschheit, der Sprache nach für alle gebildete Na-tionen unseres Erdballs zu schreiben, auf dem Vor-gebirge der guten Hoffnung, wie in Siberien, inbeiden Indien, wie in Europa gelesen zu werden; ,wäre es auch nur um widerlegt zu sepn, (wie gegen
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