Unsterblichkeit.
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uns ihrer, bis unvermerkt sie das Saitenspicl unse-res inneren Sinnes werden. So hoben olle Wobl-thäter des Menschengeschlechts herobgewirket: so wir-ken Eltern, Lehrer, Gesetzgeber, Freunde ouf unsund wer sonst den Gang unserer Gedanken, denPlan unseres Lebens zur reinsten edelsten Humani-tät fördert. Und o wie glücklich sind vor ollen an-dern die Heroen und Genien der Menschheit, wennihnen Key ihrer Macht und Weisheit, und Key ih-rer Weisheit und Macht auch Güte zu Theil ward;welche tausend Mittel haben sie in ihrer Hand, ausdie schönste und gewisseste Art unsterblich zu werden.Möge der Unterdrückte, der Hulflo.se,. der Verwai-sen ihre Namen kennen oder nicht, so lange er durchihre Veranstaltung Schutz, Hülfe, Aufmunterung,Unterhalt, Freude genießet, so> lang leben sie inihren Anstalten selbst unsterblich. Die bessere Bil-dung, die der verwahrlosen empsieng, die gute Auf-nahme, die der Verlassene findet,, jede Brauchbarkeit,zu der er gebildet wird, jeder Dank, rede Freudein ihm, sommt allen guten Wirkungen, die Erauf's neue fortsendet, alles ist ihr Werk, ihre Ver-anlassung und Stiftung. Die Früchte, die sie zumreinen Ertrage der Menschheit saeten, sind von un-sterblicher Art, von immer wuchernden Zweigen.Dagegen das, was sich in und mit unserer sterbli-chen Gestalt verzehrt, das geht hinab in den Orkus.
2. Zum Uebergange dieses Beytrages in den ge-summten ewigen Schatz der Menschheit gehört noth-wendig eine Ablegung unseres Ich, d. i.eine Entäußerung sein selbst und der Vorurtheile,