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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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83 IV. Von der menschlichen

durchdrungen fühlen, uns mit ihnen in Freundschaftund Thatigkeit weit inniger zu vereinigen, als geist-lind sinnlose Körper sich sc vereinigen könnten DieseKette von Wirkungen ist zu uns gelangt, sie hatuns umfaßt und umschlungen; wider Willen müs-sen wir an ihr halten und iin Guten oder Dösen,thatig oder hindernd, auf Welt und Nachwelt fort-wirken. Dies ist das unsichtbare, verborgene Me-dium, das Geister durch Gedanken, Herzen durchNeigungen und Triebe, die Sinne durch Eindrückeund Formen, bürgerliche Gesellschaften durch Gesetzeund Anstalten, Geschlechter durch Beyspieke, Lebens-weise und Erziehung, Liebende durch Liebe, Freun-de durch harmonische Freundschaft knüpft, also daßwir in diesem bindenden Medium aus die Unfern,auf anders, auf die Nachkommenschaft wirken müs-sen und fortwirken werden. Dies ist das Innereder wahren menschlichen Unsterblichkeit, jedes äu-ßere Bild von ihr, ist nur ihr Name, ihre Be-zeichnung.

Lassen Sie uns, um dies inne zu werden, nuran die lebendigsten Augenblicke unseres Lebens, in-sonderheit unserer Kindheit und Jugend gedenken;gierigen wir nicht, da wir sie genossen, stets ausuns heraus, und theilten uns mit? oder wir cm-psiengen vom andern, fühlten sie in uns, uns inihnen. Da vergaßen wir unsere eingeschränkte, sterb-liche Form; wir waren im Lande ewiger Wahr-heiten, einer reinen Güte, eines unsterblichen Ge-nusses und Dascyns. So giengen in uns als Jüng-linge die Gedanken derer über, die am meisten aufuns gewirkt haben; ihre Töne stoffen in uns, wir