86
IV, Von der menschlichen
^loc 0PU8, bio l-ldor ent. ?kl>lci, cxilos »ecxuus üinsvitFupirsr rillt rirrlens evexit rlä setlierL virtlls,
Ois geniti, potliers.
*
*
Sollte cs nicht eine andere Unsterblichkeit geben,die uns nicht geraubt werden kann, ja auf die unseben jene der Kunst, Geschichte und Dichtkunst alsein jugendlicher Traum selbst hinweiset? Es wäresonderbar, daß , was seiner Natur nach wahrhaftunsterblich ist, uns von Zeiten, Menschen und Schick-salen geraubt werden könnte; die Götter selbst kön»nen eS nicht rauben.
Unsterblich nämlich, und allein un-sterblich ist, was in der Natur und Be-stimmung des Menschengeschlechts,in seiner fortgchcnden Thatigkeit, imunverrückten Gange desselben zu sei-nem Ziel, der m ö g l i ch s t b c s te n Ausar-beit u n g s e i n e c F o r m , wesentlich liegt;was also seiner Natur nach fortdanren, auch unter-drückt immer wiedeckowmcn, und durch die fortgel-setzte, vermehrte Thatigkeit der Menschen immermehr Umfang, Haltung und Wirksamkeit erlan-gen muß ; das r e i n - W a h r e, Gute undSchöne. Aus diesem Samen sind Göktergestaltenhervorgegangen, Heroen und Wohlthater der Mensch-heit entsprossen und entsprießen noch; sie haben auchauf uns gewirkt; wir haben Beruf und Macht, in