III. Dom Wissen und Ahnen.
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Was wissen wir? Dos uns empfangende Mediumkann bereit seyn, sobald sich unser Auge schließt, unddie Kräfte der Natur sind sich allenthalben allgenug-l am. — Wir dürfen für sie nicht messen und zahlen.
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Aber, wie wir binübergchen ? die Nemesisin unserm Herzen, die mit uns geht, sie stellet dieFrage. Denn wenn Bewußtscyn nicht mit uns gieri-ge, so lohnte es der Frage gar nicht; wir hatten so-dann das Schicksal des zersplitterten Steins, derverwehrten Asche. Wenn also vom zukünftigen Le-ben geredet werden soll, müssen wirs als Fortlei-tung und Resultat, als die umgekehrte Blatk-scite dieses Lebens betrachten; und so kann eswohl nicht gleichgültig seyn, was wir hier in unserBuch schrieben? welchen lebensschwangeren Keim derZukunft wir mit uns nehmen ? In einem Augenblickzu einer entgegengesetzten Natur verändert zu wer-den, kann niemand erwarten.
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Also nehmen wir, wenn sich der Faden fort-spinnet, uns wie wir sind hinüber, und der Ein-schlag der Zukunft geschieht in und nach dem Gewe-be, das wir mit uns brachten.
2t.
Mithin schuldlos und heiter von dannen zu ge-hen, keinen Ankläger und Rächer im Busen mit sich
Herders Werke z.Phil. u. Gesch. VH. E