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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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64
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6z. III. Vom Wissen und Ahnen.

iS.

Wer im mindesten ans die Veranstaltungen ge-werkt hat, mit denen die Natur in diesem Lebenein werdendes Geschöpf ins Leben fordert, undes darinn empfangt, würde sich für den ärgstenThoren halten, wenn er auf die Veranstaltungender Natur zum Empfang in ein anderes Leben nurrachen wollte. Hatte ein Mensch die Naturgesetzeder Erzeugung, Geburt und Fortpflanzung derWesen von der Pflanze an bis zum Menschen hin-auf nicht vor sich und sollte sie a priori errathen;welches Gesetz würde er errathen ? Würde ihm dervon der Natur genommene Gang nicht vielmehr un-glaublich scheinen? Und doch ist in der physischenNatur dies der merkbarste aller Triebe, auf denalles angelegt ist, dem alles dienet; denn eben Ectst's, der das Krcisrad der Schöpfung im Gangeerhalt und die Welt vor dem Tode bewahret. Jn'sReich der inneren Kräfte, ins eigentliche Dispen-satorium des .Lebens zu dringen ist keinemSterblichen gelungen; cs wird ihm auch nie gelin-gen , da die Schranken unserer Organe uns deut-lich vorstehn. Wie thvricht - verlohren wäre alsojeder Gedanke, der die Geburt der Seelen ineine andere Welt auch nur traumweise beschreibenwollte! Die scharfsinnigsten Köpfe, die sich hiermitabgaben, auf wie kindische Einbildungen sind sie ge-reichen! Der. uns ungefragt hiehcr gebracht und fürdas Werden in diese Welt einen so unerwarteten Planersonnen hat, wird uns auch in eine andere Welthinüber zu fördern wissen, wenn er unser bedarf.

Was