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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
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III. Dom Wissen und Ahnen.

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sen noth ist, was sich von ihr mit der Gegen-wart aus der Vergangenheit uns gleichsam ausdrin-gct, was wir uns selbst nur mühsam verhehlen.Unser innerer Sinn, sagten die Griechen,spricht mit den Göttern, und ist Weis-sager der Zukunft. Recht und beschei-den auch von künftigen Dingen zu ur-theilen^. hielten sie für die schönste Gabe derHimmlischen, die sterblichen Menschen zu Theilwerden'könne, und stellten beide Abweichungen, denzu kühnen Vorblick sowohl, als den zu kragen Gangder Menschen auf ihrem Wege, in das gehörigeLicht *).

i5.

Sehr belehrend hierüber ist das Theater debGriechen, eine Schule der Weisheit über dieWissenschaft und Dunkelheit des Schicksals. Mäch-tig ist die Schickung und unentweichlich: eine heiligeNvthwendigkeit, der man gehorchen muß, die auchdem obersten Gott gebietet. Ganz unschuldig aberleidet unter ihr niemand. Wo auf Jemanden eineSchuld ruhet, da wüthet er gegen das Schicksal und,indem er ihm entgehen will, reißt verblendet er es

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