s I' !
k /
die, vom gemeinen Haufen oft verkannt und ver-spottet, desto ernster sich durch die That selbstin der unabwendbaren Folgezeit rächet.Thiere erwarten den folgenden, wie den heutigenTag sinnlos; der leidenschaftliche Pöbel hangt schweram jetzigen Augenblick und stößt in seinem Wahnden morgenden Tag mit Gewalt zurück, bloß weiler den eisernen Fuß desselben auf seinem Nackennoch nicht fühlet. Der Weife erwartet zwar ruhigden kommenden Tag, nicht aber ohne gewonneneVorsieht, wie dieser Tag etwa seyn möchte.
iS.
Hierinn besteht die ganze Haushaltungunseres Lebens. Wie Tages- und Jahreszeitenketten sich unsere Lebenszeiten; ja sie erwachsen auseinander, bauen auf einander; jede findet ihrenGrund in der andern. Daher so viele Lehren derAlten von dieser Voraussicht in die Zu-kunft, als einer Erzieherin und Fortleiterindurch's Menschenleben, jedoch mit der weisen Be-schränkung, nie zu viel, nie zu früh, nie et-was wissen zu wollen, was für uns nicht ge-höret.
Ich.
Und hiermit treffen wir auf das Pünktchender Wage. Thöricht ist's, sich um das zu be-kümmern, was wir nicht wissen könn e n; trageund verdrossen wäre es, sich um das nicht beküm-mern zu wollen, was uns von der Zukunft zu wis-