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Zur Philosophie und Geschichte Theil 7 (1820) Postscenien zur Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
57
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III. Vom Wissen und Ahnen. 5?

hat es mir nicht viel gesagt; es hat mich verwirret,statt mich zu belehren. Es war aber auch nichtWissenschaft der Zukunft, die mir das Orakelhiemit gab , sondern ein abgebrochenes End - R e-sultat, ein Rathsel. Wer mir das Produkteiner langen mathematischen Berechnung ohne Grün-de und Glieder derselben vorlegt, hat mir damitnoch keine Wissenschaft »es Satzes selbst ge-geben.

io.

Nicht das hat die Astrologie verächtlich undlächerlich gemacht,, daß sie sich mit der Wissenschaftder Zukunft beschäftigte; sondern daß sie sich mitihr grundlos beschäftigte, daß sie Wissenschaft der-selben in Combinatioyen suchte, wo sie nicht zu fin-den war. Ein Gleiches ist's mit der ChiromantieMetoposcopie, mit Auspstien und Auguralkünstcn.Man suchte Vorbedeutungen, wo keine seyn konn-ten , und hinterging die Gemüther durch eine fal-sche Wissenschaft,, die man für eine wahre hieltoder ausgaku

it.

Müßte aber, weit diese falsch war, jede Vor-aussicht in die Zukunft unwahr, verwegen, schädlichund deshalb verbannenswürdig seyn? Gewiß nicht.Die Zukunft ist eine Tochter der Gegenwart, wiediese der Vorzeit. Zwei Satze liegen vor uns,, umden dritten zu folgern. Wer jene beide recht ver-stehet, recht anschaut, und sodann aus ihnen rich-tig folgert, hat keinen Übeln Gebrauch von seiner